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Bodenuebungen Carla Vaughan Administrationsassistent Cabrillo College,Kalifornien Interview mit Stephane Dalle CV: Was ist die genaue Definition von Floor Barre? SD:Der Titel Floor Barre ist eine spezielle Uebungstechnik die auf dem Boden durchgefuehrt wird. Diese Methode wurde eigentlich durch die Uebungen die stehend am Barre ausgefuehrt werden inspiriert. Die Uebungen koennen am Ruecken, Bauch oder auf der Seite liegend durchgefuehrt werden.Sie koennen von einer sitzenden Position aus begonnen werden und in eine liegende Position uebergehen. CV: Es gibt verschiedene Floor Barre Techniken, welche unterrichten Sie? SD: So viele gibt es meiner Meinung nach gar nicht und ich finde die von Boris Kniaseff ist eigentlich die Einzige die den Titel Floor Barre verdient.Seine Technik wird von den Uebungen die am Beginn jeder Ballettklasse durchgefuehrt werden inspiriert. Daher der Name Floor Barre, eben Barre am Boden. Ich habe alle sogenannten Floor Barre Uebungen ausprobiert, und finde, dass die meisten von Yoga, Therapeutischen Uebungen und von Gymnastik abgeleitet sind. Die einzige Methode, die den Titel Floor Barre verdient, ist die von Boris Kniaseff.Und diese Methode unterrichte ich.Die Uebungen folgen der selben Methode als in einer normalen Ballettklasse. CV: Wo haben Sie diese Methode gelernt? SD: In Paris mit Jaqueline Fynnaert. CV: Lernten Sie diese spezielle Technik als Sie zu tanzen begannen? SD: Nein, ueberhaupt nicht. Ich war schon ein professioneller Taenzer als ich damit bekannt gemacht wurde. In 1986 war ich Erster Taenzer bei der Bonner Oper unter Direktor Peter Van Dyck und er war ein ehemaliger Schueler von Boris Kniaseff. Er begann jede Uebungsklasse am Morgen mit einigen Bodenuebungen um die Taenzer nach der Sommerpause wieder in Schwung zu bringen. Dies war fuer mich extrem nutzbringend und wirkungsvoll. Ich erinnere mich, als wir mit dem Bejart Ballett Lausanne, in Aegypten auf Tour waren erkrankte die ganze Truppe an der beruehmten Touristenkrankheit 'Tourista'. Mein Magen fuehlte sich sehr unbequem an und gewisse Positionen und Aufwaermeuebungen waren sehr unangenehm auszufeuhren. Ein Kollege, Florence Faure, schlug vor in ein anderes Studio zu gehen um mit 'FloorBarre' aufzuwaermen. Nach diesem ersten entscheidenden Erlebnis ging ich dann nach Paris,um whaerend einer 2 woechigen Pause diese magische Technik bei Jaqueline Fynnaert zu lernen. Dies war fuer mich eine wirkliche Offenbarung und meine Tanztechnik veraenderte sich dadurch vollstaendig. CV: So, was ist es, dass diese Tanztechnik so wunderbar macht? SD: Es ist einfach sehr gut ausgedacht. Es hilft der Koordination fuer Arme und Beine, formt ausserdem die Beinmuskulatur und staerkt das Zentrum des Koerpers. Es hilft besser, freier und natuerlicher zu tanzen. Man beginnt mit 4 Uebungen,die sich immer wiederholen und die taeglich gemacht werden.Daneben gibt es Streckuebungen und spezielle Uebungen die alle Positionen verbinden. Alle meine Klassen haben ein Thema das praezise durchgefuehrt wird und diese Klasse wird so 2 Wochen lang unterrichtet. Ich mache Uebungen die retire, adage, grand battement, petite batterie etc., beinhalten und am Ende des Jahres wissen alle Kinder genau was zu machen ist. Wenn ich eine Ballettruppe unterrichte benutze ich eine etwas andere Lehrweise. Es gibt viele gute Techniken die einem Tarnzer helfen, die aber meistens Verschiedene Geraete oder Matten benoetigen. Floor Barre verhilft mir so zu tanzen wie ich es mir wuensche. CV: Wann haben Sie begonnen Floor Barre zu unterrichten? SD: Es begann genau so wie Jaqueline es vorausgesehen hat. Sie sagte zumir:"Du wisrt sehen S eines Tages uebst Du dein Floor Barre und einige deiner Kollegen werden dich fragen ob sie mit dir ausueben koennen.". Und ganau das ist passiert. CV: Und wann war das? SD: Es begann als ich anfing mit dem Frankfurter Ballett zu tanzen. Ich erinnere mich daran als waere es gestern gewesen.Ich kam frueh ins Studio zum Ausarbeiten. 3 Taenzerinnen waren gerade dabei ihr eigenes Floor Barre Programm, eine technik von Zena Rommett, auszuueben.Ich hatte meine Musik voll an und sie baten mich es leiser zu drehen. Die 3 Taenzerinnen waren am naechsten Tag wieder da und schienen neugierig und interessiert an meiner Technik. Und einige Tage spaeter fragten sie mich, ob sie mit mir zusammen ueben koennten. Wir drehten die Musik voll auf und ich begann sie in meiner Technik zu unterrichten.Diese 3 Taenzerinnen waren Kate Strong, Irene Klien und Tracy-kai Maier, die Exfrau von William Forsythe.Wir waren sehr engagiert und kamen jeden Tag zusammen um zu ueben und Fragen zu beantworten. Diese 3 Damen lehrten mich zu unterrichten und dafuer bin ich ihnen zutiefst dankbar. Als ich spaeter beim Englischen Nationalballett in London tanzte und gerade dabei war mein Floor Barre im kleinen Studio des Theaters zu praktizieren,begegnete ich Jose Manuel Carreno. Nachdem er einige Zeit zugesehen hatte, fragte er mich, ob er auch mitmachen koennte.Er erwaehnte, dass er und andere Taenzer nicht sehr zufrieden waeren mit den Ballettklassen der Kompanie. Und so kamen nach einigen Tagen immer mehr und mehr Taenzer zu dieser unoffiziellen Floor Barre Klasse.An manchen tagen musste ich meinen Platz am Boden aufgeben,da so viele Taenzer da waren und der Platz sehr beschraenkt war. CV: Viele beruehmte Taenzer kamen zu Ihnen um Unterricht zu nehmen? Wie z.b. Jose Manuel Carreno? SD: Ja, ich fuehle mich geehrt, dass so viele wunderbare Taenzer in mich vertrauten. Wie zum Beispiel Carlos Acosta oder auch Eva Evdokimova als sie Gasttaenzerin in Coppelia war mit English National Ballett, sowie der Rest der Kompanie. Ueberall wo ich tanzte geschah das selbe. Ich brauchte nie jemanden fragen ob sie mit mir ausueben wollten. Die Taenzer kamen immer zu mir und fragten , ob sie mitmachen koennten. Das selbe passierte als ich in Duesseldorf tanzte.Inna Dorofeeva, die Frau von Vadim Pisarev bekam geradezu fanatisch und praktizierte Floor Barre sogar zweimal am Tag. Einmal im Studio und dann nochmals zu Hause. Sie konnte dadurch ihre Spruenge verbessern. Nadja Saidakova und viele andere Taenzer in Duesseldorf praktizierten Floor Barre mit grosser Begeisterung. Ich bekam Schwierigkeiten mit den Putzfrauen, da wir ganz frueh morgens ins Studio kamen, gerade als aufgepuzt wurde und musste dadurch einige Kompromisse mit den Putzfrauen schliessen. Die Zeit die ich in Amsterdam verbrachte war sehr entscheidend in meiner Erfahrung als Lehrer. Eines Tages kamen Susan Jaffe und Stephanie Saland, beide gerade aus New York, zu meinem Floore Barre Praktikum. Sie blieben leich da und arbeiteten mit mir fuer die naechsten zwei Wochen.Beide zeigten grosses Interesse und Kommitment. Einige Taenzer im Amsterdam Ballett waren nicht sehr zufrieden mit der technischen Vorbereitung ihrer Rollen und fragten mich daher, ob ich ihnen aushelfen koennte. Die Taenzerin Anna Seidel bekam geradezu ein Geschenk in meiner Karierre als Lehrer.Sie vertraute mir, sie in allen Rollen die sie tanzte, zu coachen und wir arbeiteten mit grosser Leidenschaft daran. Dadurch gewann ich meine Erfahrung um das klassische Repetoire fuer wiebliche Rollen zu lehren. CV: Wie lange tanzten Sie mit dem Het National Ballett? SD: Ich tanzte 5 Jahre in Amsterdam und ging dann in die U.S.A CV: Warum die U.S.A? SD: Ich hatte viel Gelegenheit fuer Kreativitaet whaerend der 5 Jahre die ich mit Het National Ballet verbrachte.Ich tanzte, ich unterrichtete ich coachte, ich versuchte mich in Choreography und ich produzierte eine Auffuehrung.Nach einiger Zeit wurde mir aber klar, dass ich keine Unterstuetzung in Form von kuenstlerischer Leitung oder Direktion bekam. So begann ich nach einer kleineren Ballettkompanie zu suchen in der ich meine Kreatvitaet besser zum Ausdruck bringen koennte. So kam ich zum Ballett San Jose. Leider transperierte das nicht so wie ich gehofft hatte, aber das ist eine andere Geschichte. CV: So, Sie unterrichten auch Ballettklassen? SD: Ja natuerlich. Zu unterrichten macht mir generell grosse Freude, aber als Coach zu arbeiten macht mir doppelt so viel Freude. CV: Wo unterrichten sie im Moment? SD: Zur Zeit bin ich als Gastlehrer in der Stuttgrter Ballettschule engagiert. Ausserdem arbeite ich fuer die Galili Dance Company und Het National Ballet in Amsterdam. Ich unterrichte auch offene Klasse im Henry Jurriens Dance Studio Amsterdam und letztes Jahr unterrichtete ich zwei mal in Japan. CV: Ist Floor Barre die erfolgreichste Klasse die Sie unterrichten? SD: Ja, ich realiziere mehr und mehr, dass ich relative bekannt bin fuer meine Floor Barre Klassen. Ich freue mich weiterhin unterrichten zu koennen und diese wunderbare Technik von Boris Kniaseff's Floor Barre an viele Generationen von Taenzern und Taenzerinnen wetergeben zu koennen.
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